« Uniparty Paderborn - das Sommer Festival 2008
Das letzte Wochenende im November habe ich in Hamburg verbracht. Die DSG hatte zum jährlichen Seeding-Treffen geladen, kombiniert mit der eigenen Weihnachtsfeier. Und da die Treffen immer feucht-fröhlich sind, habe ich mich nicht lange bitten lassen, mich ins Auto gesetzt und auf den Weg nach Hamburg gemacht.
Mit von der Partie war dieses Jahr netterweise meine Freundin Alex, so dass ich gleich für das ganze Wochenende ein Zimmer im Side gebucht hatte. Denn wenn man schon mal in Hamburg ist, muss man das ja ausnutzen. Eigentlich wollte ich uns etwas preisgünstiger einquartieren, aber irgendwie habe ich kein zentrales Hotel in einer halbwegs günstigen Preisklasse gefunden. Daher habe ich mich dann für das Side entschieden, welches zwar etwas teurer, aber dafür auch recht edel ist. Und bereut haben wir es nicht.
Das Side ist ein 5 Sterne Design Hotel, und schon die Ankunft war der Hammer. Ich bin bislang noch nie an einem Hotel angekommen und wurde gefragt: “Darf ich Ihr Auto parken?”. Das hatte schon was, und die Koffer bzw. Reisetasche mussten wir auch nicht selber tragen. Durchaus angenehm wie man sich vorstellen kann.
Das Zimmer war auch vom feinsten, wir mussten erstmal alles genau erkunden und in Augenschein nehmen. Besonders hat mir das Klo mit der breiten Klobrille gefallen, da konnte man 1a drauf sitzen, fast wie in einem Sofa. Entspannt kacken sag ich da nur..
Nachdem wir uns dann ein wenig frisch gemacht hatten, sind wir ins Taxi gestiegen und haben uns zum Gröninger Brauereikeller fahren lassen, denn dorthin hatte die DSG geladen. Von außen war das ganze ziemlich unscheinbar, aber der Brauereikeller war im wahrsten Sinne des Wortes ein Keller, so viel Meterchen habe ich noch nie in einer “Kneipe” zurückgelegt. Das Gewölbe war einfach nur riesig, man konnte sich darin glatt verlaufen. Dort haben wir dann mit dem DSG-Team und einigen Seeding-Partnern ein paar Bierchen getrunken und lecker gegessen. Es gab Grünkohl, Kassler, Kohlwurst und Bratkartoffeln, als Vorspeise Schmalzbrot. Nur sollte man in einem Brauereikeller besser niemals Kaffee zum muntermachen bestellen, denn der Kaffee war nicht wirklich gut. Aber egal..
Zu späterer Stunde haben wir uns dann klammheimlich verdrückt, um die Möglichkeiten des Hotelzimmers weiter auszukunftschaften..
Samstag haben wir dann erstmal halbwegs ausgeschlafen, lecker gefrühstückt und uns dann im Schneegestöber zu Fuß auf den Weg zum Miniatur Wunderland gemacht. Das Miniatur Wunderland ist nach eigener Aussage die größte Modelleisenbahn der Welt, und so haben wir uns nach über 1 Stunde anstehen fast den ganzen Nachmittag die Zeit auf der Anlage vertrieben. Am besten haben mir uns die Figuren der Pärchen gefallen, die man überall auf der Anlage mehr oder weniger versteckt beim Schäferstündchen entdecken kann. Wer mal in Hamburg ist, darf sich das Miniatur Wunderland auf keinen Fall entgehen lassen!
Auf dem Rückweg haben wir noch einen Abstecher über den Hamburger Weihnachtsmarkt gemacht, wo es sehr voll war und der, wie soll es anders sein, überwiegend aus Glühwein und Fressbuden bestanden hat. Wie eigentlich jeder Weihnachtsmarkt oder?
Abends sind wir dann mehr als nur durchgefrohren im Hotel angekommen und mussten uns erstmal wieder auf Zimmertemperatur erwärmen. Das geht natürlich am besten eng aneinander gekuschelt im Bett. Nachdem wir dann wieder aufgetaut waren, hatten wir allerdings keine Lust mehr, das warme Bett zu verlassen und haben den Abend und das Wochenende dann mit einem Bierchen aus der Minibar und “Das Supertalent” ausklingen lassen.
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