Tag 6 auf Teneriffa – Heimreise
Mit einem Tag Verspätung gibt es dann heute den Reisebereicht des letzten Tages auf Teneriff. Da ich gestern Abend, also Samstag, erst etwas später daheim war, erstmal meine Reisetasche auspacken musste und danach direkt wieder die Wohnung verlassen habe, um mit einer netten Person einen netten Abend bei einer Flasche Wein zu verbringen (danke für den schönen Abend!), komme ich erst heute dazu, den Bericht über die Heimreise von Teneriffa zurück ins kalte Deutschland ins Netz zu stellen. Ich bitte um Verzeihung!
Schon beim Aufstehen gestern zeigte sich das Wetter auf Teneriffa von seiner besten Seite. Die ganze Woche hatten wir nicht so eine tolles Wetter wie am Tag der Abreise. Es war wirklich keine einzige Wolke am Himmel zu sehen, selbst der Vulkan war schon von weitem erkennbar, da er nicht wie üblich von Wolken verhangen war.
Da die Koffer bereits am Vorabend gepackt waren, haben Ronja und ich den Morgen größtenteils mit rumgammeln und lesen verbracht, einfach auf dem Balkon gesessen, den Ausblick genossen und die Woche noch ein letztes mal Revue passieren lassen.
Gegen Mittag haben wir dann die Koffer ins Auto geladen, unseren Twingo ein letztes mal bestiegen und los ging die Fahrt Richtung Süd-Flughafen von Teneriffa. Eigentlich wäre der Nord-Flughafen erheblich näher gewesen, aber dort waren zu diesem Zeitpunkt keine Flüge mehr zu bekommen. Macht nichts, so konnten wir auf der Fahrt noch ein letztes mal den herrlichen Ausblick genießen und etwas Sonne tanken. Ein wenig Farbe habe ich übrigens doch bekommen, im Gesicht und auf den Armen, wobei meine Stirn leicht ins rötliche geht, vermutlich ist das große Schiebedach Schuld. Aber was solls, man muss ja sehen das ich im Urlaub war, aus dem rot soll wohl in den nächsten Tagen ein braunton werden. Und ist es auch geworden.
Auf dem Weg zum Flughafen haben wir uns bei einer “Abkürzung” dann leicht verfahren und steckten auf einmal mitten in der Pampa. Aber wir sind ja rechtzeitig genug losgefahren, so dass wir noch passend am Flughafen angekommen sind, nachdem wir unsere Autobahn wiedergefunden hatten. Dort haben wir dann als erstes den Leihwagen wieder abgegeben. Die freundliche Dame wollte dann noch von mir wissen, ob ich den Wagen auch wieder vollgetankt hätte. Das gab dann erstmal eine Diskussionsrunde, da ich das selbstverständlich nicht getan habe, denn der Wagen war ja auch nicht voll getankt, als ich ihn bekommen habe. Letztendlich hat man uns dann doch ziehen lassen. Geht doch!
Also rein in den Flughafen und ab zum Check in, das Gepäck aufgeben. Dort erfuhren wir dann, dass unser Flug eine halbe Stunde Verspätung hat. Egal, der Flug nach München hat sogar 3 Stunden Verspätung, da waren wir also noch gut dran. Vermutlich hing die Verspätung mit den Unwetterwarnungen in Deutschland zusammen. Wie auch immer, wir haben dann schon mal unser Gepäck auf die Reise geschickt und sind noch ein wenig vor die Tür gegangen, um ein letztes Sonnenbad zu nehmen.
Als wir dann endlich im Flieger saßen, fing eine Reihe vor uns ein älterer Herr das motzen an. Denn im Airberlin-Flieger gab es beim Einsteigen eine nette musikalische Hintergrundberieselung, was eigentlich sehr passend war, um die Geräuschkulisse der Passagiere wenigstens ein wenig zu übertönen. Dem älteren Herrn ging das aber scheinbar so gegen den Strich, dass er sofort die arme Stewardess Flugbegleiterin zusammengefaltet hat, die dann auch direkt die Musik leiser gedreht hat. Man sollte eigentlich meinen, nach ein paar sonnigen Tagen auf Teneriffa ist man entspannt und guter Dinge.
Der Flug selber war dann ein wenig holprig, besonders vor der Landung in Paderborn war es extrem windig und der Flieger kippte von einer Seite auf die andere. Aber der Pilot hat sein Handwerk mal echt gut verstanden, kurz vor dem Aufsetzen hat er die Maschine doch noch wieder gerade bekommen und ziemlich sanft aufgesetzt. Hut ab!
Fazit: Der Urlaub auf Teneriffa war echt super, sehr erholsam und entspannt. Es hätten nur, wie eigentlich immer, ein paar Tage mehr sein können. Und mein Schwesterchen Ronja war echt eine nette Urlaubsbegleitung! Danke noch mal fürs mitkommen!
Fotos habe ich leider am letzten Tag nicht mehr viele gemacht, nur noch ein paar letzte Aufnahmen von unserem Häuschen. Auf dem ersten Foto sind die Schlafzimmer von Ronja und mir zu sehen. Meines war das linke, Ronjas das rechte, direkt am Pool. Auf dem dritten Foto unten rechts wieder das Schlafzimmer von Ronja, unten links das meine. In der oberen Etage ist komplett das Wohnzimmer mit Balkon zu sehen. Das fünfte Foto ist übrigens der Ausblick vom Balkon bzw. der Terasse unten, den man auch direkt beim wach werden vom Bett aus genießen konnte. Traumhaft oder?
This is a WPSimpleViewerGallery


es ist wie am ersten abend mit dir.